ERDOĞAN

ERDOĞAN

Recep Tayyip Erdoğan regiert die Türkei seit über 23 Jahren. Inzwischen hat er ein Ein-Mann-System etabliert, zugeschnitten auf ihn allein. Wer ist der Mann, der als allmächtiger Staatspräsident nahezu alle Befugnisse in seiner eigenen Hand vereint? Wie konnte Erdoğan, der in einem ärmlichen Istanbuler Hafenviertel aufwuchs, der mächtigste und populärste Politiker der Türkei seit Atatürk werden?

Vierteilige Dokuserie ab 29.6.2026 in der ARD Mediathek

Keyvisual "Erdo an"

© WDR/Broadview Pictures/AFP/Adem Alta

Die ARD-Serie „ERDOĞAN“ von Michael Wech und Kristina Karasu geht auf Spurensuche: Zum ersten Mal schildern ehemalige Weggefährten und Vertraute aus Erdoğans unmittelbarem Umfeld seinen Lebensweg vom unerschütterlichen Idealisten zum umstrittenen Machthaber. Ihre Erzählungen enthüllen den inneren Antrieb hinter seinem Aufstieg und die Mechanismen seiner Macht: Warum konnte Erdoğan politische Niederlagen immer wieder in Chancen verwandeln? Woher rührt der politische Instinkt, Schlüsselmomente zu erkennen und gezielt für sich zu nutzen? Wie gelang es ihm, zum unangefochtenen Alleinherrscher gewählt zu werden?

Kristina Karasu und Michael Wech
© WDR/Privat

Die Dokuserie portraitiert Erdoğan wie unter dem Vergrößerungsglas - unvoreingenommen und analytisch – stets als charaktergetriebene Geschichte erzählt: mit Triumphen und Niederlagen, Tiefschlägen, Auswegen und Wendepunkten. Ist er Reformer oder „politisches Chamäleon“, das konsequent auf Machterhalt setzt?

Welche Rolle spielt die türkische Community in Deutschland? Und welche Bedeutung haben seine Frau Emine und seine Kinder für ihn?

Spitzenpolitiker wie der ehemalige stellvertretende türkische Ministerpräsident Bülent Arınç, der ehemalige US-Verteidigungsminister Leon Panetta, der ehemalige Präsident und langjährige Türkei-Berichterstatter des Europäischen Parlaments, Martin Schulz, Erdoğans ehemaliger Privatsekretär Turhan Çömez, Nihal Olçok, die Witwe von Erdoğans langjährigen Wahlkampstrategen, AKP-Mitgründerin Fatma Bostan Ünsal sowie der langjährige Kulturminister in Erdoğans Kabinett, Ertuğrul Günay, gewähren zum ersten Mal sehr persönliche Einblicke in das Leben und die Psyche Recep Tayyip Erdoğans. Ihre Beiträge verdichtet die ARD-Serie zu einem vielschichtigen Bild, das den unantastbar wirkenden türkischen Präsidenten zeigt, wie er selten gesehen worden ist.

In vier Teilen erzählt die ARD-Serie die Geschichte seines unaufhaltsamen Aufstiegs – als deutsche und als türkische Sprachfassung.

Veröffentlichungen:

  • 4 Folgen (á 35 Min.) ab Montag, 29.6.26 in der ARD Mediathek
  • 2 Folgen (á 35 Min.) am Mittwoch, 8.7.2026, 22:50 Uhr im Ersten
  • 4 Folgen (á 45 Min.) am Mittwoch, 15.7.2026, 22:15 Uhr im WDR Fernsehen

„ERDOĞAN“ ist eine BROADVIEW-Produktion in Koproduktion mit dem WDR und mit Unterstützung der Film- und Medienstiftung NRW sowie des German Motion Picture Fund (GMPF). Regie führten Michael Wech und Kristina Karasu, Produzent ist Leopold Hoesch. Producer der Serie sind Peter Wolf und Marisa Witte. Redaktionell verantwortlich für den WDR sind Gudrun Wolter und Beate Schlanstein.

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ERDOĞAN - Trailer

Hinweis: Für akkreditierte Journalistinnen und Journalisten steht die Dokuserie vorab im Vorführraum zur Ansicht bereit.

Stand: 26.06.2026, 18.00 Uhr