Schenk und Ballauf ermitteln im Prepper-Milieu
„Tatort – Die letzten Menschen von Köln“
Schenk und Ballauf ermitteln im Prepper-Milieu
Sonntag, 20. September 2026, 20.15 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek
Freddy Schenk (Dietmar Bär), Max Ballauf (Klaus J. Behrendt)
© WDR/Thomas Kost/BavariaFiction
Im 96. „Tatort“ aus Köln versetzt die Bergung einer Weltkriegsbombe die Domstadt in einen Ausnahmezustand. Zur gleichen Zeit müssen Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) den kaltblütigen Mord an einem jungen Berufsschullehrer aufklären: Linus Makris wurde in einem Park mit einem Jagdmesser getötet. Gedreht wurde der Film unter anderem in einem ehemaligen Kölner Zivilschutzbunker. Zu sehen ist der „Tatort – Die letzten Menschen von Köln“ am 20. September 2026 in der ARD.
Die Ermittlungen der Hauptkommissare führen zu Elara Schmidtke (Katharina Schüttler), der Schwester des Mordopfers. Doch die Frau ist spurlos verschwunden. Es gibt Hinweise darauf, dass sie an einem Prepper-Workshop teilnimmt, der von dem Überlebenstrainer Moritz Zechmann (Florian Stetter) geleitet wird. Das Treffen findet in einem geheim gehaltenen Ort statt – einem ehemaligen Bunker. Während Ballauf und Schenk unter Hochdruck versuchen, das Versteck aufzuspüren, verschärft sich die angespannte Lage innerhalb der Gruppe im Bunker zunehmend. Misstrauen, Angst und verborgene Geheimnisse sorgen für eine beklemmende Dynamik unter den Anwesenden. Die Situation droht zu eskalieren.
Das Drehbuch zum neuen Fall der Kölner Kommissare stammt von Eva Zahn und Volker A. Zahn. Das Autorenduo hat bereits mehrere Kölner Tatorte geschrieben und dabei markante Schauplätze und Themen in den Mittelpunkt gestellt – vom Braunkohlerevier in „Abbruchkante“ (2023) über ein Großbordell in „Siebte Etage“ (2024) bis zum Kölner Fernsehturm in „Colonius“ (2025). Auch „Die letzten Menschen von Köln“ setzt auf einen außergewöhnlichen Drehort: Im Mittelpunkt steht der ehemalige Zivilschutzbunker in Köln- Kalk.
Klaus J. Behrendt äußert sich über die Dreharbeiten im ehemaligen Bunker: „Es war sehr beklemmend, sehr kalt und dunkel. Ein Atomschutzbunker aus dem Kalten Krieg, mit Platz für mehr als 2.000 Menschen. Die Nahrungsmittel und das Wasser hätten für 14 Tage gereicht. Und dann? Ehrlich gesagt will ich gar nicht in so einem Teil landen."
Dietmar Bär kann Überlebenstrainings persönlich wenig abgewinnen und sagt: „Der Mensch will ewig leben. Und überleben. Auch jede Art von Weltkatastrophe. Seit 2020 sollten alle begriffen haben, dass man sich nirgendwo auf der Welt vor nichts auf der Welt verstecken kann. Sehr reiche Menschen können sich Schutzbunker bauen, in denen man lange überleben kann. Wenn dann die letzte Büchse geöffnet, die letzte Flasche Wasser geleert ist, müssen auch diese Menschen aus ihrem Schutzbunker herauskommen und die Luke öffnen. Und verglühen dann erst. Ich glaube, diese Zeit kann man sich sparen. Und das Geld für Überlebenstraining auch.“
Für die spannungsgeladene Inszenierung von „Die letzten Menschen von Köln“ sorgt Marcus Weiler, der bereits bei dem Kölner „Tatort – Hubertys Rache“ Regie führte. Die atmosphärische Bildgestaltung stammt von Ralph Kaechele, der unter anderem für „Tatort – Spur des Blutes“ hinter der Kamera stand.
In den Episodenhauptrollen spielen Katharina Schüttler („Oh Boy“, „Ku’damm 56“), Florian Stetter („Sophie Scholl – Die letzten Tage“), Ann-Kathrin Kramer („Die Nonne und der Kommissar“), Katrin Wichmann („Sörensen hat Angst“), Paul Ahrens („Was wir fürchten“) sowie Dominik Flade („Alles was zählt“) und Denis Marshall Ölmez („Tatort – Gefangen“). Im Kölner Team mit dabei sind wieder Roland Riebeling als Kommissar Norbert Jütte, Tinka Fürst als KTU-Chefin Natalie Förster und Joe Bausch als Rechtsmediziner Dr. Roth.
Für Katharina Schüttler waren die Dreharbeiten ein Wiedersehen am Kölner Tatort-Set nach 28 Jahren. In „Bombenstimmung“ (1997), dem zweiten Fall von Ballauf und Schenk, spielte sie eine Schülerin.
„Tatort – Die letzten Menschen von Köln“ ist eine Produktion der Bavaria Fiction, Niederlassung Köln (Produzent: Jan Kruse), im Auftrag des WDR (Redaktion: Götz Bolten) für die ARD. Gedreht wurde der Fall in Köln und Umgebung vom 11. März bis zum 10. April 2025.
Der Film steht im Vorführraum der WDR-Presselounge zur Ansicht bereit. Dort finden sich auch weitere Hintergrundinformationen wie ein Beitrag zu den Dreharbeiten und O-Töne von Dietmar Bär und Klaus J. Behrendt.
„Tatort – Die letzten Menschen von Köln“
Sonntag, 20. September 2026, 20.15 Uhr im Ersten und in der ARD Mediathek
Stand: 05.08.2026, 15.00 Uhr