Mit ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten im Gespräch

Mit ARD-Korrespondentinnen und -korrespondenten im Gespräch

Hier finden Sie Hintergrundinformationen über die ARD-Korrespondentin Gudrun Engel (Leiterin ARD-Studio Washington) und die ARD-Korrespondenten Jörg Endriss (Leiter ARD-Studio Peking), Vassili Golod (Leiter ARD-Studio Kyjiw), Christian Limpert (Leiter ARD-Studio Tel Aviv), Ramin Sina (stellv. Leiter ARD-Studio Kairo), die – wie ihre Kolleginnen und Kollegen in den anderen Studios – für eine fundierte Auslandsberichterstattung sorgen.

Jörg Endriss

Jörg Endriss (NDR) ist seit 2024 Studioleiter in Peking und berichtet über die Gebiete China, Hongkong und die Mongolei. Er spricht Mandarin, und hat 2016 zusammen mit Sonja Maaß das Buch „Chinakinder“ geschrieben.

© privat

Nach einer Ausbildung an der Bertelsmann-Journalistenschule für TV und Multimedia arbeitete er zunächst als Reporter für den SWR, dann für den NDR. Zuletzt war er Redakteur und „Chef vom Dienst“ bei ARD-Aktuell.
Herausfordernd sind für Jörg Endriss und sein Team im ARD-Studio Peking vor allem die Einschränkungen der journalistischen Arbeit im Überwachungsstaat.

Gudrun Engel

Gudrun Engel (WDR) ist seit 2022 Studioleiterin in Washington mit dem Berichtsgebiet USA und war zuvor Korrespondentin in Brüssel.

© AP/Rod Lamkey

Ab 2012 berichtete sie als Reporterin für „Tagesschau“ und „Tagesthemen“ sowie deren Online-Formate aus Nordrhein-Westfalen. Darüber hinaus war sie als Reporterin für das „ARD Morgenmagazin“ und den „Weltspiegel“ tätig und übernahm Studiovertretungen in Nairobi, New York und Paris.

Von 2019 bis 2022 arbeitete sie als Korrespondentin im ARD-Europastudio Brüssel mit den Schwerpunkten Europäische Union, NATO und Niederlande. Seit Juli 2022 leitet sie das ARD-Studio in Washington.

Vassili Golod

Vassili Golod (WDR), gebürtig aus Charkiw, ist seit der Eröffnung des ARD-Studios 2023 Studioleiter in Kyjiw, zuvor war er seit 2022 als Korrespondent vor Ort in der Ukraine.

Film von Vassili Golod

© WDR/Robin Drescher

Während seines Volontariats beim WDR gründete er gemeinsam mit Jan Kawelke den Podcast „Machiavelli – Rap und Politik“, den er seit 2018 moderiert. Als ARD-Korrespondent in London berichtete Golod unter anderem über den Brexit, die Corona-Pandemie und die Königsfamilie und wechselte später in den WDR-Newsroom, wo er als Reporter, Redakteur und Chef vom Dienst arbeitete.

Das Team um Vassili Golod lebt in Kyjiw selbst unter Kriegsbedingungen, verbringt schlaflose Nächte während der russischen Angriffe. 

Christian Limpert

Christian Limpert (BR) ist seit 2022 Studioleiter des ARD-Studios Tel Aviv. Das Berichtsgebiet umfasst Israel und die Palästinensischen Gebiete.

© BR

Von 2019 bis 2021 war er Auslandskorrespondent im ARD-Studio Wien/Südosteuropa Nach dem Studium war er als Reporter, Autor und Videojournalist für den Bayerischen Rundfunk in München tätig. Ab 2012 übernahm er regelmäßig Auslandseinsätze für BR und ARD, unter anderem in Italien, Griechenland, Serbien, Ungarn, sowie in der Türkei und auf Zypern.

Der Nahost-Konflikt steht im Mittelpunkt der Berichterstattung. Eine große Herausforderung für Christian Limpert und das Team im ARD-Studio Tel Aviv ist, dass sie seit zwei Jahren nicht mehr selbst in den Gazastreifen einreisen können, um von vor Ort berichten zu können.

Ramin Sina

Ramin Sina (SWR) ist seit 2022 ARD-Korrespondent in Kairo und stellvertretender Studioleiter. Sein Berichtsgebiet umfasst 15 Länder: Ägypten, Bahrain, Irak, Jemen, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Oman, Saudi-Arabien, Sudan, Südsudan, Syrien, Vereinigte Arabische Emirate.

© SWR

Nach dem Volontariat 2017 beim Südwestrundfunk tauchte er ein in die baden-württembergische Landespolitik. Für DASDING und die SWR-Auslandsredaktion führte er als Host durch den Auslandspodcast „Sack Reis“. 2020 berichtete er als ARD-Fernsehreporter aus dem Libanon über die Explosionskatastrophe im Beiruter Hafen. Seit Anfang 2022 ist er zurück in Kairo und berichtet als Korrespondent über die arabische Welt.

Die Lage der Pressefreiheit gilt im gesamten Berichtsgebiet als schwierig. Herausfordernd für Ramin Sina und seine Kolleginnen und Kollegen im ARD-Studio Kairo ist auch die Berichterstattung aus Ländern mit katastrophaler humanitärer Lage wie dem Sudan und teils autoritären Regimen wie Saudi-Arabien.

Stand: 17.11.2025, 15.00 Uhr