Stefan Konarske als LKA-Beamter Daniel Kossik
„Tatort“ aus Dortmund „Abstellgleis“
Stefan Konarske als LKA-Beamter Daniel Kossik

© WDR/Thomas Kost
Zurück an der alten Wirkungsstätte. 2017 hatte sich Daniel Kossik von der Dortmunder Mordkommission zum LKA nach Düsseldorf verabschiedet (siehe „Tatort – Sturm“, 2017). Seine Rückkehr sorgt für Spannung, denn das Verhältnis zu seinem damaligen Chef Peter Faber war überaus angespannt. Schnell wird klar, dass die beiden auch jetzt keine Freunde werden.
Wieder zurück in Dortmund: Wie hat sich Daniel Kossik seit seinem Wechsel zum LKA verändert?
Stefan Konarske: Kossik, als Kind der Straße Dortmunds, kommt sehr „erwachsen“ zurück! Umfeld verändert: Die Jahre in Düsseldorf beim LKA und die Stadt haben auch bei Kossik Spuren hinterlassen. Eleganter, wortgewandter, gezügelter… Schauspielerisch war es eine Herausforderung zu akzeptieren, dass die Figur anders sein wird. Die emotionale Erinnerung an die Figur von vor acht Jahren war definitiv eine andere - aber genau das, hat die Reibung ausgemacht, in der Findung des acht Jahre älteren Daniel.
Kossiks Grund für seinen Abschied aus Dortmund hatte einen Namen: Hat er mit Faber noch eine Rechnung offen?
Eine Rechnung offen würde ich nicht zwingend sagen. Dass Faber Leute auf die Palme bringen kann, ist ja bekannt. Das kann natürlich auch zwischen Faber und Kossik für erneuten Sprengstoff sorgen!
Eine Rückkehr ans Set in einer Rolle, die Sie vor sieben Jahren an den Nagel gehängt hatten. Wie kam es dazu? Und wie fühlte es sich an?
Jörg [Hartmann] hatte schon lange die Idee, Kossik nochmal wieder kommen zu lassen. Als er mir vor einigen Jahren in Paris davon erzählte, habe ich dem WDR bereits signalisiert, dass ich nicht abgeneigt wäre. Es fühlt sich gut an - irgendwie wie nach Hause kommen! Zur Familie, die man irgendwie mag und doch nicht mag! Man ist direkt in alten Mustern. So wie im richtigen Leben.
Stand: 25.02.2025, 08.00 Uhr