Audio-Teaser zur Mitmach-Doku „Deine Arbeit, Dein Leben!“
Crossmediales WDR-Mitmach-Projekt
Audio-Teaser zur Mitmach-Doku „Deine Arbeit, Dein Leben!“
© WDR
Rainer Raffel, Möbelpacker aus Bonn
„Es gibt auch noch nette Kunden, die einem was zu essen zum Beispiel besorgen. Die wissen, dass beim Umzug auch mal was passieren kann. Ne Macke irgendwo reinkommen kann, was kein großes Drama eigentlich ist. Aber im Grunde genommen sind die Kunden schon anstrengender geworden als es früher gewesen ist. So sehr erpicht, nur auf den Preis zu gucken, oftmals nach irgendwelchen Schäden zu gucken, um den Preis zu drücken. Und ich glaub, so ist das in der ganzen Gesellschaft und das zieht sich natürlich auch bei uns in den Beruf rein. Es geht halt in der Hauptsache nur noch um den Preis. Geiz ist geil ist angesagt und man guckt, wo man sparen kann.“
Maike Graine, selbstständige Radioreporterin und Stand-up-Comedienne aus Köln
„Und was man auch nicht vergessen darf: Zwischendurch an sich zu denken. Bei mir heißt das gerade, ich hab Bock auf Mettbrötchen und Kaffee. Und zwar so richtig. Und das hol ich mir jetzt auch.“
Uwe Schmadin, Plattenladenbesitzer aus Köln
„Ist mit allem, was man verwirklichen will letztendlich halt. Da musst du dich volle Kanne reinknien. Dann guckst du auf keine Uhr und dann ziehst du das halt voll durch halt, ne. Und natürlich immer extrem am Start sein halt, ne.“
Erik Kutschinski, Bühnentechniker aus Bergisch Gladbach
„Und dann arbeite ich hier auch manchmal mir den Arsch ab. Dann heißt das, arbeite ich zwei, drei, vier Monate durch. Aber dafür hab ich dann ja auch die Freiheit, dass ich ganz einfach sagen kann: ‚Tschö!‘ und bin zwei, drei Monate weg.“
„Ich hab viele Sachen probiert. Viele: Ich hab studiert, ich war Schipper… alles Mögliche. Aber das hier ist genau mein Ding.
Maike Graine, selbstständige Radioreporterin und Stand-up-Comedienne aus Köln
„Ja, Selbstdisziplin ist das wichtigste, weil es sagt einem ja niemand: ‚Jetzt musst du das und das machen!‘. Man muss sich halt als Freiberufler … äh… selbst drum kümmern. Und wenn man das nicht macht, kommt man verdammt schnell unter die Räder.“
Anna Kempner, selbstständige Yoga- und Pilates-Trainerin aus Köln
„Es ist keine Arbeit für jedermann. Manche Leute sind froh, dass sie von acht bis fünf ins Büro gehen. Und es ist großartig, dass es diese Menschen gibt, weil sonst würde unsere Welt nicht funktionieren. Meine Arbeit startet zwischen acht und neun Uhr jeden Tag und geht bis acht oder zehn Uhr jeden Tag. Und das ist in Ordnung.“
Stand: 20.08.2014, 10.00 Uhr