Die Roadshow mit Sabine Heinrich am 07. September 2014 im WDR-Fernsehen
„Frau Heinrich kommt“
Die Roadshow mit Sabine Heinrich am 07. September 2014 im WDR-Fernsehen
Wie begegnet man einer Politikerin abseits vom Wahlkampf und dem Bundestag? Wie schafft man den thematischen Sprung von den Werten und Programmen einer führenden Partei zum Privatmensch Bärbel Höhn? Schafft es Frau Heinrich, die engagierte DIE GRÜNEN-Politikerin aus der Reserve zu locken und sie persönlich kennen zu lernen?
Sabine Heinrich (r) besucht für einen Tag die Grünen-Politikerin Bärbel Höhn
© WDR/wellenreiter tv
Die Überraschung ist groß, als Frau Heinrich erfährt, dass Bärbel Höhn die Tür zu ihrer Familie öffnen und den heutigen Nachmittag gemeinsam mit ihr und ihren Enkelkindern verbringen will. Doch zunächst möchte sie Frau Heinrich den Ort zeigen, an dem sie bereits seit Ende der 70er Jahre lebt: die Industriestadt Oberhausen. Es gibt keinen besseren Blick über die Dächer des westlichen Ruhrgebietes als vom Industriedenkmal „Gasometer“.
Hier erzählt Bärbel Höhn von ihrem politischen Ursprung und dem unermüdlichen Engagement gegen die Umweltverschmutzung sowie den geplanten und von ihr gestoppten Bau einer Giftmüllverbrennungsanlage. Schon als junge Mutter wusste sie nämlich: ich will mich für eine gesunde Zukunft meiner Söhne und auch anderer Kinder einsetzen.
Frau Höhn zeigt sich flink und sportlich: den Abstieg vom Gasometer will sie nicht mit dem Aufzug, sondern über die 592stufige Treppe bewältigen. Vor kurzem machte sie erneut das Sportabzeichen und will sich jetzt keineswegs auf der Urkunde ausruhen.
Für das spätere Picknick mit ihren Enkeln möchte Bärbel Höhn einige Leckereien einkaufen – ökologisch wertvoll, nahrhaft und naturbelassen. Ein Bioladen bietet alles, was das Herz der 62Jährigen begehrt, für ihre Liebsten kommt nur das Beste auf den Tisch. Doch Frau Heinrich will es wissen: hält „Bio“ wirklich all das, was es verspricht? Schmecken regional angebaute Paprika besser als die vom Ferntransporter? Und die Frage aller Fragen: darf Familie Höhn auch mal sündigen und Süßigkeiten oder Fastfood genießen?
Bei dem Treffen mit den Enkelkindern will Frau Heinrich der Sache auf den Grund gehen: Wie streng und konsequent ist „Oma“ Höhn wirklich? Doch hier enthüllt die vermeintlich harte und kämpferische Politikerin ihre weiche und lockere Seite. Denn „Bärbel“ – wie sie auch von den Grundschülern gerufen wird – ist schließlich auch eine Frau mit großem Herz und liebevollen Gefühlen. „Außerdem ist Bärbel Höhn nicht nur ‘grün‘ sondern schwarz-gelb!“, so Frau Heinrich. Bärbel Höhn ist nämlich ein treuer und begeisterter BVB Borussia Dortmund-Fan.
Stand: 04.09.2014, 09.30 Uhr