Peter von Kant

Peter von Kant

Spielfilm Frankreich, 2022

Peter von Kant (Denis Ménochet), einst ein großer Regisseur, mittlerweile über seinem Zenit, wankt liebend, leidend, schreiend, saufend und singend durch sein Kölner Atelier. Durch Sidonie (Isabelle Adjani), ein Filmstar und viele Jahre seine Muse, lernt Peter den jungen, schönen Amir (Khalil Gharbia) kennen und verliebt sich auf der Stelle in den Schauspieler. Genauso schnell, wie die leidenschaftliche Affäre zwischen den beiden entsteht, endet sie auch wieder - als Amir durch Peter berühmt geworden ist. Er verspottet, demütigt und betrügt Peter, wodurch dieser einer Zerstörungssucht verfällt, die nicht zuletzt seine Mutter (Hanna Schygulla) und seinen letzten treuen Begleiter Karl (Stéfan Crépon) trifft...

© WDR/Carole BETHUEL_Foz / 2022

François Ozons Film „Peter von Kant“ ist eine Hommage an Rainer Werner Fassbinder und war der Eröffnungsfilm der Berlinale im Jahr 2022. Es ist die Neuinterpretation von Fassbinders „Die bitteren Tränen der Petra Kant“ aus dem Jahre 1972. Ozon folgt der ursprünglichen Konstellation und Handlung Punkt für Punkt, doch tauscht er die drei lesbischen Frauen gegen drei Männer aus. Die Hauptfigur Peter von Kant wird von Denis Ménochet in einem physischen und schauspielerischen Kraftakt beeindruckend verkörpert.

Personen:
Peter von Kant (Denis Ménochet)
Sidonie (Isabelle Adjani)
Amir (Khalil Gharbia)
Rosemarie (Hanna Schygulla)
Karl (Stéfan Crépon)
Gabrielle (Aminthe Audiard)

Musik: Clemens Ducol
Kamera: Manuel Dacosse
Buch: François Ozon
Regie: François Ozon

Stand: 06.05.2024, 09.00 Uhr