Doitscha – Alles geht vorüber
Doitscha – Alles geht vorüber
Das Erste, Mittwoch, 4. November 2026, 20.15 Uhr
ARD Mediathek, 30. Oktober 2026
„Sie sind Jüdin? Das sieht man Ihnen überhaupt nicht an!“ Eine jüdische Mutter navigiert ihre interkulturelle Familie durch Pubertät, Antisemitismus und Schuldkomplex im Köln von heute. Dies stellt ihre liberalen Werte immer wieder auf harte Proben. Im Vorfeld des bevorstehenden Jahrestags der Reichspogromnacht zeigt die ARD am 4. November 2026 den Film „Doitscha – Alles geht vorüber“. Er erzählt von der Lebenssituation deutscher Juden nach dem 7. Oktober 2023 und den Auswirkungen auf das persönliche Leben.
David Meyer (Yahli Yogev, l.) und Aron Schuster (Samuel Finzi, r.) nehmen am Yom Kippur-Gottesdienst in der Synagoge teil.
© WDR/Storytelle/Andreas Dobslaff
Zum Inhalt: Nach einem spektakulären Talkshow-Auftritt von Mutter Adriana (Oriana Schrage) zum Thema Juden in Deutschland erhält diese die Anfrage, zum Holocaust-Gedenktag die Rede zu halten. Während sie mit der Aufgabe hadert, verliert sie die Situation in der eigenen Familie zunehmend aus dem Auge. Der ältere Sohn David (Yahli Yogev), mitten in der Pubertät, und der nicht-jüdische Vater Georg (Mark Waschke) verhaken sich zunehmend in vordergründig religiösen Auseinandersetzungen – ein klassischer Pubertätskonflikt. Der jüngere Sohn Sammy (Adam Lukas) dagegen hat tatsächlich unter antisemitischen Anfeindungen in der Schule zu leiden, was er lange verbirgt. Mehr und mehr gerät das Familiengefüge aus dem Gleichgewicht.
Die tragikomische Geschichte rund um die jüdisch-nichtjüdische Familienkonstellation basiert auf Adriana Altaras‘ Roman „Doitscha“ von 2015. In weiteren Rollen: Samuel Finzi (Aron Schuster), Inge Maux (Tante Jele) und als Gäste: David Rott (Talkshow-Moderator), Aaron Altaras (Talkshow-Gast) und Bettina Böttinger (Journalistin).
„Doitscha – Alles geht vorüber“ ist eine Produktion von storytelle, einem Label der ALPHA Entertainment in Köln, im Auftrag des WDR (Redaktion Elke Kimmlinger), für die ARD. Produzentinnen sind Carolin Engstfeld und Wiebke Mercier.
Autor:innen sind Momme Peters und Ester Amrami, die auch Regie führte. Gedreht wurde der Film vom 24.02. bis 26.03.2026 in Köln und Umgebung.
Stand: 24.09.2026, 14.30 Uhr