Interview mit Anke Engelke

„Eine halbe Stunde ist viel Zeit“

Interview mit Anke Engelke

Anke Engelke
© WDR/Michael Kötschau/btf productions GmbH

“Eine halbe Stunde ist viel Zeit“ - wie kam es zu dieser Idee?
Nach der 3-teiligen „Kurzschluss“-Reihe hatte ich weiterhin große Lust auf eine kleine Geschichte für den Silvesterabend, eine Episode, die die Phänomene „Zeit“ und „Zeitdruck“ neu thematisiert.

3 Worte, um Ihren Spielpartner in diesem Halbstünder, Michael Ostrowski, zu beschreiben:
Struktur, Chaos, Liebe.

Sie haben schon mehrfach mit Michael Ostrowski gearbeitet: Was macht die Zusammenarbeit mit ihm aus?
Weiß nicht, wie er das sieht, aber wir haben offenbar keine Angst voreinander, keine Angst vor Blamage oder Fehlern, vielmehr haben wir so einen irrsinnigen Spaß an Abenteuern miteinander beim Spielen! Und ich glaube, wir finden einander sehr lustig. Einziges Problem: Ich muss am Set ausblenden, wie sehr ich ihn als Schauspieler und Regisseur bewundere - ich bin dann wie verstopft wegen Liebe.

Wie haben Sie sich auf die Rolle der „Mareike" vorbereitet?
Text gelernt und Udo Jürgens gehört und die Tage gezählt bis zum ersten Drehtag!

Scheitern und Komödie sind eng miteinander verbunden. Wie sehen Sie das?
Ja klar, irgendwer stolpert im unpassenden Moment immer doof.

Himmelhochjauchzend - zu Tode betrübt - keine Hochzeitsfeier ohne diese zwei Extreme: Wie denken Sie darüber?
Ich war noch nicht auf vielen Hochzeiten, aber klar: Das sind Anlässe, bei denen die Emotions außer Kontrolle geraten - spitze!

Was würden Sie „mit einer halben Stunde Zeit“ anfangen?
Lieben.

„Eine halbe Stunde ist viel Zeit“
Kurzfilm-Komödie mit Anke Engelke und Michael Ostrowski – Ende Dezember in der ARD.

ab 26. Dezember 2025 in der ARD Mediathek
am 30. Dezember im Ersten um 23:30 Uhr
im WDR am 31. Dezember um 16:15 Uhr
im BR Fernsehen am 8. Januar 2026 um 22:45 Uhr

Stand: 26.11.2025, 16.00 Uhr